Die Arbeit am Vortheil und zwischen den Pilaren sowie um den Einzelpilaren herum war über fast fünf Jahrhunderte die Technik, die selbstverständlich das Pferd schulte und gesund erhielt- jeodch ist sie nicht ohne große Gefahren für Pferd und Mensch, falls Zwang entsteht. Diese Technik wollen wir im Sinne unserer Pferde heute nicht mehr anwenden, aber ihren Inhalt für den Benefit unserer Pferde nutzen. Am stehenden Pferd und in der Arbeit fèrme-à-fèrme werden Schwungrichtungen geschult, Faszien gelöst, Einfluss auf den cranio-sacralen Rhythmus genommen und das Pferd geschmeidig gemacht und von hinten nach vorne in Balance  geschult. Zuerst schulen wir das Pferd so an der Hand, später dann auch eventuell unter dem Sattel- so wie es seit jeher Tradition war. Dies kann für Pferde mit körperlichen Schäden, aber auch für Pferde, die durch falsches Reiten unmotiviert oder traumatisiert geworden sind ( zB bei einem Trageerschöpfungssyndrom )eine Offenbarung und die Lösung für ihre Probleme sein. Auch Pferde, die schlichtweg nur fortgebildet und geschult werden sollen, profitieren immens von dieser Art der Arbeit. Ausweichbewegungen sind nicht möglich, falsch erlernte Bewegungsabläufe werden korrigiert und Hilfen werden optimal gelehrt und gelernt. Sozusagen die Reitkunst auf das Absolute reduziert.